" Coyote wandert…….…."
Was sich Indianer am Lagerfeuer erzählen
Coyote - Geschichten sind wohlbekannt und weit verbreitet
bei den Ureinwohnern Nordamerikas. Diese alten Überlieferungen
erzählen vom Ursprung der Dinge und auf humorvolle Weise
von den Tücken der Existenz. In den Winternächten,
ab der ersten kalten Nacht bis zum ersten Frühjahrsgewitter,
werden diese Geschichten üblicherweise erzählt
und meist mit Bewegungen untermalt.
Coyote ist unermüdlich und ruhelos unterwegs, schafft und verdirbt,
hilft und betrügt, wird geliebt und gehasst. Oft bezahlt er mit seinem Leben,
doch sein Tod ist nicht von Dauer.
Er war schon immer da und wird immer da sein.
Coyote besitzt übernatürliche Kräfte, er ist befreundet mit Vögeln
und anderen Tieren. Er ist ein "Trickster", ein Wandelwesen,
er nimmt jede Form an, die ihm gefällt. Mal ist er Tier, mal Mensch,
taucht auf als Rabe, Spinne oder Hase.
Gegensätze, wie Bosheit und Einfältigkeit, sind in seinem Wesen
auf merkwürdige Weise vermischt. Coyote ist ewig hungrig, stets aufgelegt
andere hereinzulegen und Streiche zu spielen und gerät dabei immer
mehr oder minder in Schwierigkeiten. Er ist ein Narr, der Unsinn macht.
Coyote stellt das Gewohnte auf den Kopf und zeigt mit Witz und Humor
auf andere Wirklichkeiten. So zeigt er die Tücken des Alltags auf
und bewirkt bei sich und seiner Umwelt Veränderung und Wachstum.
Coyote ist ein schillernd - unberechenbarer Charakter, ein Schlitzohr,
intelligent und verschlagen, aber gleichzeitig tölpelhaft und liebenswert.
Er zeigt sich bissig - tölpelhaft, stark - schwach, heilig - sündig,
witzig - verzweifelt, schöpferisch - zerstörerisch, heldenhaft - feige ...
Er lehrt die Menschen zu leben.


















