Geschichten vom Dach der Welt
Mythen, Märchen und Erzählungen aus dem Himalaya


Von Yaks und Hirten, die die Sprache der Tiere verstehen.
Vom Glück ein Lied zu besitzen...
von Wassergeistern und Windpferden...
Einsiedlern, heilenden Türkisen und Donnerdrachen...
" Die Schwingen des Windpferds zu sehen
Geschichten_vom_Dach_der Welt

erinnert mich daran,
wie weit die Erde ist
und wie weit meine Reise."
(Aus einem alten tibetischen Volkslied)
Das Licht des Scheinwerfers fällt auf die Bühne und bringt die bunten Steinchen an der Theaterwand zum Glitzern. "Tashi delek". Uschi Erlewein legt die Hände vor der Brust zusammen und verbeugt sich leicht. Mit dem tibetischen Gruß heißt die Geschichtenspielerin die Zuschauer willkommen.
"Es ist wichtig, die Farben, den Geruch, die Geschmäcker im Land kennenzulernen und mit den Menschen in Kontakt zu sein", erklärt die Künstlerin dem Publikum den Zugang zu ihren Geschichten. Und genau das tat sie auch für ihr neues Erzählprogramm "Geschichten vom Dach der Welt". Vier Wochen verbrachte Uschi Erlewein im nordindischen Bundesstaat Ladakh im Himalaya. Dort traf sie Nomaden und Mönche, lernte Yogis und Lamas kennen, beobachtete Frauen bei ihrer täglichen Arbeit, saß zwischen Müttern bei den Tempelfesten. Holte sich so das Gespür und die nötigen Farbnuancen für die überwiegend tibetischen und indischen Geschichten.
Schwarz-rote Schnabelschuhe aus Filz und Batik, eine gestreifte tibetische Schürze, ein Umhang aus Ladakh: In einer Mischung aus regionaler Kleidung nimmt Uschi Erlewein die Zuschauer mit auf eine Reise in ihre Erinnerungen. Sie erzählt von der Trockenheit der Region um Ladakh, schildert den Lebensrhythmus der Bewohner. Sie spricht von der Herstellung und Heilwirkung des dortigen Aprikosenöls und der Zubereitung von Buttertee. Sie schildert den Wandel des Landes Bhutan zur Modernisierung, bedauert das dortige Vergessen der Erzähltradition. Sie vermittelt ihre Erfahrungen lebendig, detailreich, lockt so die Zuschauer immer weiter hinein in die himalayische Kultur. Aus ihrem tibetischen Stoffgürtel zieht sie einen Katak, einen weißen Zeremonialschal, erklärt, dass die Tibeter ihn an den Altar hängen oder ihn anstatt Blumen überreichen. Dann schließt sie sachte die Tür zur bekannten Welt, gleitet unbemerkt mit den Zuschauern in die Geschichte von Padmasambhava und einem hochmütigen König, in der ein solcher Zeremonialschal eine wichtige Rolle spielt.
Uschi Erleweins Geschichten setzen nicht ein mit "Es war einmal...". Sie beginnen "damals, als ein Kieselstein herunterrollte" oder "als die Welt noch jung war". Sie spielen im Land des Donnerdrachens, in der Einsamkeit, weit weg von allen Dörfern oder in der Trockenheit des Sommers. Sie erzählen vom humpelnden Großvater Meme Haylay Haylay, vom Hirten Drogpa, vom elefantenköpfigen Gott Ganesha, der einer blinden Frau erscheint. Die Geschichten berichten vom Glück, ein einfaches Lied zu besitzen, von einer klugen Art, sich Wünsche zu erfüllen oder von der Verbundenheit aller Menschen durch den Tod. Uschi Erlewein erzählt aber nicht nur mit Worten. Sie zeigt, wie ihre Figuren hacken und pflügen, flehen und beten oder ein Baby im Arm wiegen. Ihr Gesicht drückt Ehrfurcht, Verzweiflung, Freude oder Einsamkeit aus. Und sie singt. Ein gefühlvolles Lied in tibetischer Sprache über Dölma, das Mädchen auf der Wiese, das Mädchen mit dem blumengleichen Namen.
Bei ihrer Darstellung benutzt Uschi Erlewein jedoch keine übertriebene Dramatik. Ihre Erzählweise spiegelt das Leben im Himalaya wider, ist bescheiden, einfach, aber reich an Bildern und Eindrücken. Der Respekt der Künstlerin vor der fremden Tradition ist spürbar. Sie will die Geschichten nicht besitzen, sondern gibt sie nur weiter. Dabei folgt sie der Erzähltradition aus Buthan: „Dort bindet man die Geschichten los, man befreit sie.“
Uschi Erlewein zieht das Allgemeingültige aus den von Religionen geprägten Geschichten des Himalayas, vermittelt es den Zuschauern, ohne den Inhalt der Erzählungen zu verflachen. Dadurch werden ihre Geschichten zugänglich, geben Einblicke in die tibetische und indische Weisheit und Mentalität. "Man erfährt viel über die fremden Länder. Dabei vergisst man die Zeit", "Man hat den Eindruck, sie lebt in den Geschichten", "Ich finde es toll, wenn sie einen entführt in eine andere Welt", lautet das Resümee der Zuschauer.




▼ Hinweise für Veranstalter


• Geeignet für die " große Bühne " und die " kleine Erzählecke "
• Benötigte Spielfläche mind. 2 m  x 3 m (Breite)
• Wenig Bühnentechnik notwendig
• Für Familien ab 8 Jahren und Erwachsene
• Für drinnen und draußen
• Spieldauer ca. 45 Min. - oder nach Vereinbarung
• Das Honorar variiert je nach Art und Länge des Programms
• Vieles kann individuell mit Ihnen abgestimmt werden.
• Im Tournee-Repertoire


Tempel-web

• Ich mache Ihnen gerne
ein unverbindliches Angebot !
• Schreiben Sie mir jetzt gleich : 
unverbindliche Anfrage

▼ Technische Daten

Technische Daten:       " Geschichten vom Dach der Welt "
                                                        
Idee, Textbearbeitung, Konzeption, Spiel:                            
Uschi Erlewein
Geschichten:                                    
traditionell, u.a. aus ethnologischer Feldforschung,
Publikum:                                        
Nicht nur für Kinder ab 8 Jahren,
generationsübergreifend für die ganze Familie                                                           
Zuschauerzahl: 
optimal 60-70 , max. 120 Personen
Veranstaltungsrahmen:                    
Veranstaltungen im kleineren Rahmen
Spieldauer:                                       
meist 45-50 Minuten
oder nach Vereinbarung / nicht unter 35 Minuten
Im Tournee-Repertoire:
ich bin mobil und spiele auch bei Ihnen!
Ankunft:                                          
120 Minuten vor Aufführungsbeginn
Auf- und Abbauzeit:                        
jeweils 30 Minuten
Raum:                                             
für Drinnen und Draussen, in ruhiger konzentrierter Atmosphäre - Details in:  
Verdunkelung:                                 
kann verdunkelbar sein, muss aber nicht
Platzbedarf Spielfläche:                
variabel, mind. b: 3 m - t: 2 m - h: 2,50 m
Podest:                                           
bei kleiner Zuschauerzahl nicht erforderlich
Bühnentechnik:                              
Rückwandsystem ( h: 2,50 m )
+ Beleuchtung wird mitgebracht ( Strom:230V/16A )
Ich spiele - wenn möglich - ohne Mikrofon und Tonanlage !

Ich spiele meine Geschichten für Kinder und Erwachsene
Je nach Zusammensetzung der Zuhörer und der Situation
kann sich Dauer, Anzahl und Auswahl der Geschichten ändern
Vieles ist möglich !

Für detaillierte Anfragen und Honorar
setzen Sie sich bitte mit mir in Verbindung
Schreiben Sie mir jetzt gleich :
unverbindliche Anfrage

▼ Netzwerk

Dharmakirti e.V.
Zentrum für tibetisch-buddhistische Kultur, Reisen nach Ladakh
Umweltprojekte, Patenschaften

Märchen, tibet,
Premiere in der Ausstellung Indiens Tibet - Tibets Indien
Das kulturelle Vermächtnis des Westhimalaya
23.10.2010 - 01.05.2011 im Lindenmuseum,
staatl. Museum für Völkerkunde / Stuttgart

Die Ausstellung ist leider vorüber...
doch die Windgeister,
Windpferde und Donnerdrachen
führten mich mittlerweilen in den Himalaya.
Hier die " Bildgeschichten meiner Reise "


" Dort, wo die Erde den Himmel berührt. Die Zeit verhält sich im Himalaya anders, nicht nur weil dort weniger Menschen leben, es liegt an den Bergen selbst. Manchmal sind die Berge wie Wellen und das Land bewegt sich wie das Meer. Manchmal haben die Berge Adern und in ihnen scheint Blut zu fliessen, langsam, ganz langsam, in einem zeitlosen Rhythmus, der jenseits menschlicher Wahrnehmung liegt...."



aus dem Gästebuch ( Geschichten vom Dach der Welt ):
" Liebe Geschichtenlosbinderin,
auch als Erwachsene tut es einfach gut mal wieder zuhören zu dürfen. "


unverbindliche Anfrage