Uschi Erlewein

Geschichten von weit her, die nahe gehen

  1. Geschichten von weit her, die nahe gehen


Jedes Erzählprogramm umfasst eine bunte Palette von Stimmungen:

besinnlich - ruhig,  dynamisch - lustig  oder  beschreibend - poetisch.

Die Geschichten erzählen von den Dingen der Welt, von Kreativität,

vom Leben, den Tücken des Alltags, von Entwicklung,

Wachstum und anderen Ländern.

Sie laden ein zum Denken und zum Schmunzeln.

In den Bearbeitungen schlüpfe ich in die verschiedenen Rollen

und nehme die Zuschauer mit in die Atmosphäre der Geschichte hinein.

Mit Körpersprache, Erzählung, Stimme und Wortwahl vermittle ich

meine inneren Bilder - "male" ich eine Bildergeschichte -

um in den Zuschauern eigene innere Bilder anzuregen

und sie in ihre eigene Bilderwelt zu entführen.

Mein Erzählstil wurde u.a. von indianischen Geschichtenerzählern beeinflusst,

die mit Bewegung und Einsatz des ganzen Körpers erzählen. 

Geschichten suche ich möglichst nahe am Ursprung,

d.h. sie stammen aus direkter mündlicher Überlieferung

oder aus Sammlungen ethnologischer Feldforschung.

Bei der Bearbeitung werde ich u.a.

von Wissenschaftlern des Völkerkundemuseums / Stuttgart beraten.


- Gehen Sie mit mir auf Geschichtenreisen durch die Welt -

″  Ich versuche die Erscheinungen des menschlichen Lebens zu betrachten,                 dass mir nichts menschliches fremd bleibt........

Bei meiner Arbeit über die Mythen denke nicht ich die Mythen,

sondern die Mythen denken und ordnen sich ihrer Organisation entsprechend in mir.

Die Idee ist man muss den Stoff sich entfalten lassen.........

...sich ganz vom Stoff der Mythen durchdringen lassen,

bis die Mythen mehr als ich selbst existieren.....

Warum haben die Menschen so viel Zeit damit verbracht Geschichten zu erfinden,

zu wiederholen und zu hören ?........der Mythos versucht alles gleichzeitig zu erklären....″

Claude Lévy - Strauß

" Die Symbolik liegt im Auge des Betrachters"

Gudrun Gauda

Mehrsprachigkeit


" Meine Sprachen sind die der Worte und der Gesten.

Meistens verflechte ich Stimme, Körpersprache, Mimik und Gestik ineinander

um Bilder und die Atmosphäre der Geschichte zu schaffen.  

So vermittle ich meine inneren Bilder, "male" ich mit Worten eine Bildergeschichte.     

Die Zuschauer sehen die Bilder sich entwickeln, die verschiedenen Charaktere        erwachen zum Leben und werden vor dem inneren Auge des Publikums lebendig.

Ich erzähle im traditionellen Stil vieler Kulturen: ich erzähle frei mit Bewegung,          

mit Einsatz des ganzen Körpers, wechsle die Rollen, ändere Stimme und Haltung.


Bei der Bearbeitung einer Geschichte ist für mich das Herstellen des Kostüms ein

wichtiger Schritt:  ich "denke dabei mit den Händen", wenn ich sticke, filze

oder nähe. Dadurch wird das Kostüm Erinnerungsträger, zum visuellen Ausdruck

all der Zeit und Gedanken, die ich mit der Geschichte verbracht habe.

Beim Hineinschlüpfen in das Kleidungsstück komme ich in direkten,

spürbaren Kontakt mit der Geschichte.


Ich habe eine besondere Vorliebe für Trickster - und Lügengeschichten,

Magisch - Skurriles, Absurdes und für Tiergeschichten mit Anspielungen auf

menschliche Eigenheiten, für Geistergeschichten, Volkserzählungen, Lieder und Rätsel."