Coyote-Geschichten Geschichtenspielerin schwäbische Geschichten Mythen der Südsee Erzählungen aus Zentralasien
Uschi Erlewein erzähltspielt traditionelle Märchen, Mythen, Sagen und Geschichten die zum allergrößten Teil aus der mündlichen Überlieferung stammen.

Sorgfältige Recherche - möglichst vor Ort in den Ursprungsländern - ist ein wichtiger Teil ihres professionellen Selbstverständnisses. So führten die Suche nach Geschichten Uschi Erlewein zu den indianischen Erzählern Nordamerikas, in die Steppe der Mongolei, in die Dunkelheit der finnischen Winternacht, auf die Berge des Himalayas ...

Aus dem Ausgangsmaterial - oftmals Geschichten aus der ethnologischen Feldforschung - inszeniert die Geschichtenspielerin ihre eigene Fassung. Dabei fliesst stets auch viel von den Zuschauern mit ein und so verwandeln sich die Geschichten im Laufe der Jahre.

Bei der Bearbeitung bleibt die Geschichte inhaltlich unverändert, doch bekommt sie bekommt unter Umständen eine andere äussere Form.
Ursprünglich Fremdes wird dadurch aufbereitet und gut verständlich. Gerade in der heutigen Zeit wird ja globales Lernen und kulturelle Bildung wichtig genommen: Wie im Nebenbei wird Wissen vermittelt und die Geschichten werden zur Brücke des Verständnisses und ermöglichen einen neuen Zugang zu anderen Kulturen.


" Meine Sprachen sind die der Worte und der Gesten. Meistens verflechte ich Stimme, Körpersprache, Mimik und Gestik ineinander, um Bilder und die Atmosphäre der Geschichte zu schaffen.  

Ohne aufwändige Bühnenbauten, nur mit Stimme und Körper entwickeln sich Bilder vor den Zuschauern, die verschiedenen Charaktere erwachen zum Leben und werden vor dem inneren Auge des Publikums lebendig.

Ich erzähle im traditionellen Stil vieler Kulturen: ich erzähle frei mit Bewegung, mit Einsatz des ganzen Körpers, wechsle die Rollen, ändere Stimme und Haltung.

Bei der Bearbeitung einer Geschichte ist für mich das Herstellen des Kostüms ein wichtiger Schritt:  ich "denke dabei mit den Händen", wenn ich sticke, filze oder nähe. Dadurch wird das Kostüm Erinnerungsträger, zum visuellen Ausdruck all der Zeit und Gedanken, die ich mit der Geschichte verbracht habe.
Beim Hineinschlüpfen in das Kleidungsstück komme ich in direkten, spürbaren Kontakt mit der Geschichte. Das Kostüm ist für mich deshalb auch keine "Verkleidung". Sondern es ist ein Zeichen des Respektes, wenn ich mich entsprechend der Kultur, aus der die Geschichte stammt, kleide.
Ich habe eine besondere Vorliebe für
Trickster - und Lügengeschichten, Magisch - Skurriles, Absurdes und für Tiergeschichten mit Anspielungen auf menschliche Eigenheiten, für Geistergeschichten, Volkserzählungen, Lieder und Rätsel."

Jedes Erzählprogramm umfasst eine bunte Palette von Stimmungen:
besinnlich - ruhig,  dynamisch - lustig  oder  beschreibend - poetisch.
Die Geschichten erzählen von den Dingen der Welt, von Kreativität, vom Leben, den Tücken des Alltags, von Entwicklung,
Wachstum und anderen Ländern.
Sie laden ein zum Denken und zum Schmunzeln.

"In den Bearbeitungen schlüpfe ich in die verschiedenen Rollen
und nehme die Zuschauer mit in die Atmosphäre der Geschichte hinein.
Mit Körpersprache, Erzählung, Stimme und Wortwahl vermittle ich meine inneren Bilder - "male" ich eine Bildergeschichte -
um in den Zuschauern eigene innere Bilder anzuregen und sie in ihre eigene Bilderwelt zu entführen.

Mein Erzählstil wurde u.a. von
indianischen Geschichtenerzählern beeinflusst, die mit Bewegung und Einsatz des ganzen Körpers erzählen. 

Geschichten suche ich möglichst nahe am Ursprung,
d.h. sie stammen aus direkter mündlicher Überlieferung
oder aus Sammlungen ethnologischer Feldforschung.
Bei der Bearbeitung recherchiere ich möglichst vor Ort und werde u.a. von Wissenschaftlern des
Völkerkundemuseums / Stuttgart beraten."

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″  Ich versuche die Erscheinungen des menschlichen Lebens
zu betrachten, dass mir nichts Menschliches fremd bleibt........
Bei meiner Arbeit über die Mythen denke nicht ich die Mythen,
sondern die Mythen denken und ordnen sich
ihrer Organisation entsprechend in mir.
Die Idee ist man muss den Stoff sich entfalten lassen.........
...sich ganz vom Stoff der Mythen durchdringen lassen,
bis die Mythen mehr als ich selbst existieren.....
Warum haben die Menschen so viel Zeit damit verbracht
Geschichten zu erfinden, zu wiederholen und zu hören ?........
der Mythos versucht alles gleichzeitig zu erklären....″
( Claude Lévy - Strauß )

" Die Symbolik liegt im Auge des Betrachters"
( Gudrun Gauda )


Links:
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( Tonstudio, Mastering, quadophonische Entschleunigungsmusik )
Werkraum Textil / Nürtingen
( Filzen, Weben, Textilkunst, Workshops )
Xenia Busam
( Märchenspaziergang im Blühenden Barock & Ludwigsburg, Märchen in Firmen)
Odile Néri-Kaiser
( trad. Geschichten verbunden mit der Gegenwart, deutsch/französisch, Erzählkurse )
Holleland
( Märchen, Mythen, Märchenorte...)

Ein Kommentar einer Zuschauerin:
" Ich kann das gar nicht einordnen, was sie machen...ich habe noch nie etwas Vergleichbares gesehen."
Das gefällt mir! Ich bin doch auf der Suche nach MEINER Art Erzählkunst.